Was wir gerade tun
Aktuelles
Projektreise mit Missio München
auf die Philippinen
Februar 2026
Anfang Februar sind wir wieder mit einer kleinen, von Missio München organisierten Reisegruppe auf die Philippinen geflogen. Wir wollten uns von der wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Situation, sowie von dem Fortschritt der von unserer Stiftung unterstützten Projekte einen unmittelbaren Eindruck verschaffen. Es war dies die 5. Reise, an der auch diesmal wieder Mitglieder und Freunde unserer Stiftung teilnahmen. Die Route führte uns nach Cebu, Manila, nach Cavite und zum ersten Mal nach Legazpi und Naga City. Auch dieses Mal sind wir zutiefst beeindruckt zurückgekommen und waren
- Bestürzt über die schockierenden Verhältnisse, in denen viele Menschen leben müssen
- Inspiriert von den charismatischen Menschen, die für Kinder und Frauenrechte eintreten, und vor Ort die Projekte operativ umsetzen oder als Sponsoren vorantreiben.
- Motiviert‚ „unsere“ Projekte weiterhin aktiv zu begleiten
- Berührt durch das Lächeln der Menschen, vor allem der Kinder
- Fasziniert von der Kultur und Schönheit des Landes.
Schockierende Verhältnisse
In den Großstädten Cebu und Manila besuchten wir mehrere Elendsviertel. Familien, d.h. hier vor allem auch viele Kinder, leben hier auf Friedhöfen, am Straßenrand oder auf Müllkippen unter unvorstellbaren Verhältnissen. Hier durchgehen fällt uns schwer, denn überall stellt sich die Frage: Wo anfangen? Die Rahmenbedingungen für die, die hier aufwachsen sind schlecht und behördliche Hilfe ist kaum zu sehen.
Und doch begegnen uns die Menschen auf Augenhöhe, d.h. sie zeigen uns Ihr ‚Haus‘ auf dem chinesischen Friedhof in Cebu oder Ihre Wohnung, die sie nach der letzten Überschwemmung wieder einigermaßen hergerichtet haben. Almosen empfangen ist Fehlanzeige; dankbar sein, dass wir versuchen, Sie bei Ihrem Überlebenskampf zu unterstützen, das schon. Sie freuen sich vor allem, dass wir uns für sie und ihr Leben interessieren.
Die Macher vor Ort
Auf unseren Stationen treffen wir Führungspersönlichkeiten, die Ihre Lebensaufgabe darin sehen, diese Verhältnisse zu ändern oder zumindest für die betroffenen Familien abzumildern und den Kindern eine positivere Perspektive zu ermöglichen. Mit Kampagnen für Kinder- und Frauenrechte oder konkreten Projekten für missbrauchte Mädchen oder marginalisierte Familien. Im Mittelpunkt immer: Schutz, Sicherheit und Bildung.
Diese Menschen beeindrucken uns durch Ihr persönliches Engagement, die Professionalität und Fachkenntnis. Sie finanziell zu unterstützen, ist das Wenige, das wir tun können.
Es ist eine Investition in die Menschen, welche sich richtig anfühlt.
Von uns unterstützte und besuchte Projekte:
Friedhofskinder in Cebu
Die lokale Organisation ANCE betreibt u.a. Kindergärten auf zwei Friedhöfen der Großstadt. Mit ausgebildetem Personal wird versucht, die Basis für eine richtige Schulbildung zu schaffen. Stipendien helfen denen, die es auf die weiterführenden Schulen geschafft haben.
Kuya Center für Straßenkinder in Metro Manila
Faith leitet seit Jahren das Zentrum für Straßenkinder in Quezon City (Greater Manila). Meist Jungen im Alter von 6-17 Jahren wird hier Versorgung und Betreuung geboten. Oft wenn ihre Familien, welche in den Slums leben, durch eine Krise gehen. Ebenfalls unterstützt das Programm Kinder vor Ort außerhalb des Zentrums.
Bukid Kabataan in Cavite
Das Schutzzentrum für missbrauchte Mädchen wird seit mehreren Jahren von unserer Stiftung unterstützt. Es ist der 4.Besuch und immer wieder beeindruckend, wie die Schwestern die jungen Mädchen auffangen, psychisch und physisch stabilisieren und versuchen sie wieder ins ‚normale‘ Leben zurückzubegleiten.
Programm zur Stärkung von Kinder- und Frauenrechten in Cebu
Schwester Ruth mit ihrem Team der Salvatorianerinnen versucht in den Gemeinden die Selbsthilfe zum Schutz der Kinder und Frauen durch Aufklärung über ihre Rechte, Bewusstseinsbildung und aktive Hilfe aufzubauen.
Hablondawani (Regenbogen) in Naga City
Schließlich der abschließende Besuch bei Hablondawani in Naga City im Süden der Insel Luzon. Die ca. 25 Mädchen und ihre Betreuerinnen empfangen uns mit ansteckender Herzlichkeit, die einen versöhnlichen Abschluss unserer Reise bietet. Die Mädchen sind alle Opfer von sexuellem Missbrauch, meist in der Familie. Sie leben in der Einrichtung und genießen deren Schutz. In den meisten Fällen sind die Missetäter noch in Untersuchungshaft und warten auf ihren Prozess. Besonders Singen und Tanzen gehören zum umfassenden Programm, das die Bewältigung ihrer Traumata ermöglichen soll.
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Lächeln
Überall treffen wir auf Menschen, die ihrem schwierigen Alltag etwas Positives abgewinnen zu scheinen, und die dies mit einem uns zugewandten Lächeln zeigen. Besonders das Lachen der Kinder motiviert uns, weiterzumachen und unsere Unterstützung auszubauen.
Kultur und Landschaft des Landes
Obwohl hierzulande als Tourismusziel nicht so bekannt wie z.B. Thailand, bieten die Philippinen mit ihren über 7200 Inseln eine an Kultur reiche Geschichte und herrliche Landschaften. So haben es uns die zahlreichen noch aktiven Vulkane besonders angetan. Vor allem aber sind es die Menschen, die die Faszination und die Anziehung des Landes ausmachen. Auch auf dieser Reise sind wir darin eingetaucht.
Neufassung der Stiftungssatzung
Dezember 2025
Die Neufassung unserer Stiftungssatzung ist genehmigt. Wichtigste Neuerung ist die Einrichtung eines Stiftungsrats, der den Vorstand unterstützt und berät. Damit ist die Stiftung auch für die Zukunft breiter und besser aufgestellt.
Als Stiftungsratsmitglieder wurden berufen:
- Katja Lindner
- Peter Holdenried
- Steffen Gschwind
Missio Stiftungsveranstaltung
Dezember 2025
Anfang Dezember hat Missio München mehrere langjährige Partnerorganisationen zu sich eingeladen. Mit dabei waren auch mehrere Vertreter unserer Stiftung.
Missio Magazin
August 2025
Die aktuelle Auflage des Missio Magazins stellt die Situation auf den Philippinen in den Mittelpunkt. Die verschiedenen Artikel zeigen die großen Probleme des Landes auf. Und sie berichten über die Initiativen, die von Missio zusammen mit ihren lokalen Partnern ergriffen werden. Einige dieser Projekte unterstützen wir mit unserer Stiftung seit Jahren.
Familienzentrum
Arche Noah Penzberg startet
ABC Programm für Flüchtlingskinder
August 2025
Anfang August wurde das neue Sprach- und Integrationsprogramm für Kinder mit Migrationshintergrund im FAN gestartet. Die Finanzierung übernimmt großteils die ARD Fernsehlotterie Lotterie. Unsere Stiftung trug maßgeblich zum Eigenanteil bei. Ein Klick zum Video von der Veranstaltung und zum Artikel im Penzberger Merkur.
Bürgerstiftung München
August 2025
2023 wurde das Projekt MUT Bildungschancen gestartet und war ursprünglich darauf ausgerichtet, jungen geflohenen Ukrainern bei der Integration in das deutsche Schulsystem mit gezielten Sprachkursen zu helfen. Nun wurde das Projekt unter der Schirmherrschaft der Bürgerstiftung München erweitert und fortgeführt. Zusammen mit weiteren Stiftungen aus Bayern engagieren wir uns aktiv um den Erfolg auch zukünftig zu sichern. Damit haben wir nun mit der Bürgerstiftung einen neuen Partner.
Projektbericht - Friedhofskinder
in Cebu
April 2025
Die Organisation ANCE in Cebu auf den Philippinen betreibt eine Kindertagesstätte für Familien die auf den Friedhöfen der Millionenstadt leben. Der Bericht zeigt detailliert und beispielhaft, was konkret zur Unterstützung der Kinder getan wird.
35 Jahre
Familienzentrum Arche Noah
-Mai 2025
Unser Partner Familienzentrum Arche Noah in Penzberg feierte am letzten Wochenende ein grosses Jubiläum - 35 Jahre sind seit der Gründung vergangen.
Zu diesem Anlass haben sie ein neues Image-Video gemacht, welches das breites Spektrum der Arbeit für die Kinder und Familien sehr anschaulich darstellt.
Die aktuelle Auflage des missio Magazins hat die Situation auf den Philippinen im Mittelpunkt. Die Probleme, aber auch die Projekte; davon einige, die seit Jahren von uns unterstützt werden.